Regatten

Bronze bei der WM vor Newport

Mit einem souveränen Tagessieg an Tag drei der Rolex TP 52 WM vor Newport hatte sich das Team von Harm Müller-Spreers Platoon Aviation nach fünf von zehn gesegelten Rennen die Chance aufs WM Podium eröffnet. Nach Gesamtrang 5 und 7 von den Vortagen mit den Plätzen 7 -3-4-9 schoben sie sich dank Bullet auf Rang 4 vor.

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Mit einem souveränen Tagessieg an Tag drei der Rolex TP 52 WM vor Newport hatte sich das Team von Harm Müller-Spreers Platoon Aviation nach fünf von zehn gesegelten Rennen die Chance aufs WM Podium eröffnet.

Nach Gesamtrang 5 und 7 von den Vortagen mit den Plätzen 7 -3-4-9 schoben sie sich dank Bullet auf Rang 4 vor. Mit den weiteren Platzierungen 4-4-6-8 und einem zweiten Platz im letzten Rennen segelte das Weltmeisterteam von 2023 mit dem neuen Boot am Ende zu Bronze – nur zwei Punkten hinter dem Vizeweltmeister SLED aus den USA. Neuer Weltmeister wurde das britische Team Gladiator von Tony Langley, die damit ihren ersten WM Titel überhaupt in der TP 52 ersegelten.

Für den Tagessieg hatte die Platoon Aviation, bei den an diesem Tag schwachen Windverhältnissen, als erste den Wind auf der rechten Seite der ersten Kreuz entdeckt. Die aufkommende Briese drehte zudem noch auf die richtige Seite, sodass Platoon Aviation an der Luvtonne einen soliden Vorsprung hatte, den sie sich bis zum Ende auch nicht mehr nehmen ließen. Bei 6 bis 9 Knoten aus Südwest wurden sie von Alegre und Sled zwar hartnäckig verfolgt, aber die Führung des Teams von Harm Müller-Spreer war nach der ersten Runde bereits uneinholbar.

Vasco Vascotto, Taktiker von Platoon Aviation, sieht das Team auf dem richtigen Weg: „Nach dem gestrigen Tag, an dem wir in einer schlechten Situation waren, ist dies ein wichtiger Sieg für uns. Wir geben uns eine Chance. Wir waren gestern keine Nullen, aber heute keine Helden. Es geht darum, weiter hart zu arbeiten, um die nächsten fünf Rennen gut zu machen”. Weiter erklärte er: „Jordi Calafat, unser Stratege, ging auf den Mast und sah mehr Wind von rechts. Wir wussten, dass der Wind laut Vorhersage vielleicht aus 300 Grad zurückkommen würde, und so entschieden wir uns, nach rechts zu fahren. Und es hat funktioniert. Zum Glück!”

Das nächste Aufeinandertreffen der 52 Fuß Racer ist in gut einem Monat bei der Puerto Portals 52 SUPER SERIES Sailing Week.

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NRV Redaktion

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