Regatten

Trotz verpatztem Start zum WM Titel gekämpft

Liebe Partner, liebe Mitglieder, Unsere Jubiläums-Saison neigt sich dem Ende zu und es gibt neben unserem zehnjährigen Bestehen noch viel mehr zu feiern. Aber lest selbst: Am 23.

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Liebe Partner, liebe Mitglieder,

Unsere Jubiläums-Saison neigt sich dem Ende zu und es gibt neben unserem zehnjährigen Bestehen noch viel mehr zu feiern. Aber lest selbst:

Am 23. August haben wir mit vielen von euch beim Norddeutschen Regatta Verein auf unser 10 jähriges Bestehen anstoßen dürfen. Ein rauschendes Fest mit reichlich flüssiger Unterstützung von Gatsby, Woodland und Gin Sul. Besonders auch unsere NRV-Gastronomie und die DJs haben zum Gelingen der Party maßgeblich beigetragen.

Doch in erster Linie sind wir ein Segel-Team und keine Party Connection. Deshalb ging es Anfang Oktober mit Boot und Bus wieder nach Sardinien, zum 4. Melges 32 Event, dem Grand Final- der Weltmeisterschaft. Die Insel zeigte sich wieder von ihrer besten Seite. Etwas, das wir leider nicht so ganz erwidern konnten. Die Vorbereitungen vor Ort begannen, wie gewohnt mit dem Aufbau des Bootes und der obligatorischen Boots- und Segelvermessung.

Am Montagvormittag wurde die Melges erfolgreich ins Wasser gekrant und wir konnten den ersten Trainingstag bei leichtem bis mittlerem Wind nutzen und unsere Revieranalysen der letzten Jahre erweitern. Dank stabiler Windbedingungen hatten wir auch die Gelegenheit, unseren Abläufen den letzten Schliff für die anstehende WM zu verleihen.

Ein zentrales Thema in der Melges 32 Klasse ist das Gewichtslimit für das gesamte Team. Dieses Limit erfordert strikte Disziplin, und so mussten einige Teammitglieder beim Abendessen Abstriche machen und sich zusätzlich sportlich betätigen, um vor dem offiziellen Einwiegen am Dienstag ihr Minimalgewicht zu erreichen.

Der Dienstag sollte ursprünglich mit einem Practice Race fortgesetzt werden, doch bedauerlicherweise machte uns der fehlende Wind einen Strich durch die Rechnung.

Auch der Mittwoch brachte leider keine stärkeren Winde, weshalb nach langem Warten an Land die erste Wettfahrt auf den Donnerstag verschoben wurde. Anstatt den Tag ungenutzt zu lassen, entschieden wir uns für eine abendliche Trainingseinheit bei einer leichten Brise von 3 bis 5 Knoten, um uns auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Der erste Wettkampftag brachte direkt intensive Bedingungen mit sich: 20 Knoten Wind, ablandig und drehend, mit einer quer laufenden Welle. Diese schwierigen Verhältnisse verlangten dem Team alles ab. Kleinere Abstimmungsschwierigkeiten in der Kommunikation sowie einige unglückliche Entscheidungen bei der Seitenwahl wurden in diesen Bedingungen gnadenlos bestraft, was uns in den ersten beiden Rennen ins Hintertreffen brachte. Im dritten Rennen des Tages machten wir vieles besser und konnten dieses immerhin auf einem 4. Platz beenden.

Am vorletzten Tag der WM gab es erneut starken Wind, stellenweise sogar noch intensiver als am Vortag. Doch wir kamen besser mit den Bedingungen zurecht. Das erste Rennen des Tages beendeten wir auf einem hervorragenden zweiten Platz, was uns den dringend benötigten Motivationsschub gab. In den beiden folgenden Rennen erreichten wir solide Platzierungen im Mittelfeld, womit wir weiterhin im Wettbewerb blieben. Dieser Tag zeigte, dass wir nach einem schwierigen Start bereit waren, um vordere Platzierungen zu kämpfen.

Der letzte Tag der Regatta begann mit einer langen Startverschiebung. Der Wind war unbeständig, doch kurz vor Ablauf der letzten Startmöglichkeit wurde schließlich doch noch ein Rennen gestartet. Wir analysierten die Bedingungen richtig und kamen sicher am Pinend vom Start weg, konnten frei über die linke Seite aufkreuzen und erreichten die Luvtonne als Erste. Diese Führung konnten wir fast bis zum Ziel verteidigen, doch ein kleiner taktischer Fehler auf den letzten Metern kostete uns den Rennsieg. Es war ein harter Moment für das gesamte Team, doch generell bestätigte uns das Rennen wieder unsere Stärke und Entschlossenheit, die wir mit in die nächste Saison nehmen werden.

Trotz des holprigen Starts in das Event haben wir am zweiten Tag unseren Rhythmus gefunden und können uns nun als Krönung, zum dritten Mal in Folge – nach 2022 und 2023 – „Melges 32 Corinthian Weltmeister“ nennen. Der erste Hattrick. Mit dem Weltmeistertitel im letzten Event machen wir auch die Jahres-Corinthian-Serie perfekt. Platz 1 der Melges World League Series 2024. Ebenfalls zum dritten Mal in Folge! Der zweite Hattrick.

Mit herzlichen Grüßen und großem Dank für Eure Unterstützung, Stay Tuned

Team HEAT

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NRV Redaktion

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