Regatten

Titelverteidigung in der „Königsklasse“

Unabhängig davon, ob die Teilnehmer America’s Cup Sieger, Ocean Race Gewinner oder Newcomer sind, für viele Segler gilt sie als inoffizielle Kielbootweltmeisterschaft über diverse Klassen und ist zudem das alljährliche Saison-Highlight im Segel-Mekka Palma de Mallorca. Vom 30.

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Unabhängig davon, ob die Teilnehmer America’s Cup Sieger, Ocean Race Gewinner oder Newcomer sind, für viele Segler gilt sie als inoffizielle Kielbootweltmeisterschaft über diverse Klassen und ist zudem das alljährliche Saison-Highlight im Segel-Mekka Palma de Mallorca. Vom 30. Juli bis 3. August waren mit über 120 Teams aus 23 Nationen so viele Segelenthusiasten wie lange nicht mehr am Start. Im Gegensatz dazu zeigte sich die Copa del Rey auch in diesem Jahr mal wieder in jederlei Hinsicht ihre Vielseitigkeit. Sechs Regatta-Tage mit anspruchsvollsten Windbedingungen zwischen acht und 17 Knoten forderten die Crews, ihr Material und nicht zuletzt die Wettfahrtleitung. Das extrem beliebte Königsevent unter internationalen Seglern konnte Christian Plump in 12 Jahren mittlerweile acht Mal mit einem Podium-Finish abschließen, der erste Sieg war bereits in 2017, und nun die Titelverteidigung nach 2023.

„Neun Wettfahrten, ein Coastal Race, sowie spannende Up and Downs und ein perfektes Finale mit konstant vorderen Plätzen in den Abschlussrennen: insgesamt eine großartige Mannschaftsleistung. Dabei sah es zu Beginn der Regattaserie mit hohen Punktständen gar nicht danach aus, erneut auf dem Siegertreppchen zu stehen“, so der überaus zufriedene Christian Plump. Doch das hauptsächlich spanische Team der Elena Nova um Christian Plump riss am Ende das Ruder doch noch buchstäblich herum und fand den Anschluss an die führenden Yachten. Im furiosen Finale mit zwei ersten Plätzen am letzten Regattatag gelang es der Crew dann, den Sieg der Copa del Rey für sich zu entscheiden. „Es war wohl eine der schwierigsten Regattaserien überhaupt. Durch die anfänglich nicht guten Platzierungen war die Aufholjagd umso herausfordernder. Am Ende hatten wir jedoch die besseren Nerven und konnten unsere Strategie im Feld der meist größeren und schnelleren Boote, darunter auch meine ehemalige Swan 45, jetzt als „From now on“ unter Argentinischer Flagge segelnd, umsetzen.“

Schon bereits zu Beginn der Saison hatte die Elena Nova die Regatten Conde de Godo BMW in Barcelona und die Trofeo SM Reina Sofia in Valencia gewonnen. Durch diese Erfolgsserie der deutschen Yacht wiederholt der austragende Verein der Copa del Rey, der RCNP, seinen Sieg im Mediteranean Sailing Circuit. Das Team bestand aus den Booten Elena Nova, Viking IX, Meerblick und Azuree, die gemeinsam den Sieg als Club-Team erlangten.

Auch wenn die Erfolgsserie der „Elena Nova“ über alle Events in 2024 mittlerweile wie ein Selbstgänger wirken könnte, so war dieser Mannschaftserfolg für Eigner und Steuermann Christian Plump erneut ein besonderer: „Wir segeln die Swan 42 erst seit drei Jahren mit einem spanischen Team. Dank hartem Training und einem kontinuierlichen Team-Building-Prozess in den Jahren zuvor, sind wir mittlerweile gut aufgestellt“. Das vorherige Swan 45-Projekt gewann unter anderem verschiedene Welt- und Europameistertitel. „Es ist für mich persönlich nach wie vor nicht nur unglaublich spannend, sondern auch eine besondere Herausforderung, ein neues Segelprojekt auf die Beine zu stellen. Was kann es da Schöneres geben, als mit einem so königlichen Sieg belohnt zu werden“, berichtet der Vater zweier Söhne und Mitglied in der SKWB (Bremen) und dem NRV (Hamburg) sichtlich zufrieden.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse finden sich unter www.regatacopadelrey.com oder auch unter der Webseite des Teams www.elena-nova-sailing.de

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NRV Redaktion

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