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NRV Offshore: Drei Wege aufs Meer

Der Norddeutsche Regatta Verein baut sein Angebot für junge Offshore-Segler konsequent aus. Wer aus den Jugendbootsklassen kommt und den Sprung in längere Distanzen wagen will, findet 2026 drei parallele Programme: klassisches Fully-Crewed-Segeln, Short-Handed-Projekte und die Anbindung an internationale Trainingsst…

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Der Norddeutsche Regatta Verein baut sein Angebot für junge Offshore-Segler konsequent aus. Wer aus den Jugendbootsklassen kommt und den Sprung in längere Distanzen wagen will, findet 2026 drei parallele Programme: klassisches Fully-Crewed-Segeln, Short-Handed-Projekte und die Anbindung an internationale Trainingsstrukturen. Das langfristige Ziel bleibt die Anschaffung eigener 30-Fuß-Yachten für Doublehanded-Wettfahrten. Aktuell setzt der Verein auf Kooperationen und Eigeninitiative.

Fully-Crewed: Ostsee und darüber hinaus

Die HVS-Flotte bietet Einstieg ins klassische Crewed-Offshore-Segeln. Regatten auf der Ostsee und internationale Termine schaffen Wettkampfroutine unter Vollbesatzung. Wer hier mitsegelt, lernt Taktik im Feld, Schichtbetrieb und die Koordination großer Crews. Der Weg führt über bestehende Teams, Kontakte vermittelt der Verein.

Short-Handed: Mini-Kampagnen und Class 40

Sebastian Ropohls Class 40 Cantaloop segelt Ostsee und internationale Regatten, die Mini 6.5 von Hendrik liegt in Frankreich. Jesse und Hendrik bauen eigene Mini-Kampagnen auf, ihre Projekte dienen als Blaupause für ambitionierte Nachfolger. Wer Short-Handed ernst meint, kann hier zusehen, mitfahren, Strukturen verstehen. Lennart Burke steht als Mentor bereit. Die Szene ist klein, die Lernkurve steil.

Griffin-Programm: Solent und Mittelmeer

Das Griffin-Programm der RORC öffnet sich über Bewerbungen im Herbst. Training und Regatten auf der Sun Fast 30 OD im Solent, Figaro-3-Einsätze in Italien und Frankreich. Wer reinkommt, segelt auf identischem Material gegen internationale Crews. Der NRV organisiert bei Bedarf zusätzliche Trainingswochen für vier bis acht Segler.

Der Winter zählt mit

Wer 2026 einsteigen will, braucht SBF See, den Funkerschein und das Survival-at-Sea-Zertifikat. Die Scheine lassen sich im Winter machen, Kurse gibt es bei H3 Training und den üblichen Anbietern. Ohne diese Grundlagen läuft auf keinem der drei Wege etwas.

WhatsApp-Gruppe als Knotenpunkt

Eine WhatsApp-Gruppe bündelt Informationen, Termine und Mitfahrgelegenheiten. Interessierte können eintreten, Fragen stellen, sich vernetzen. Die Gruppe ist offen für alle jungen Erwachsenen, die Offshore segeln wollen. Wer jemanden kennt, der reinpasst, kann ihn hinzufügen.

Autorin oder Autor

NRV Redaktion

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