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Countdown auf Etappe 2: Aufholjagd Richtung La Réunion

„In drei Tagen sind wir da! … Das ist so krass … wir freuen uns so sehr aufs Ankommen!“— Melwin Fink Die zweite Etappe der Globe40 von Mindelo nach La Réunion steuert auf ihr Finale zu – und das Duo Lennart Burke / Melwin Fink hält das Tempo hoch.

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„In drei Tagen sind wir da! … Das ist so krass … wir freuen uns so sehr aufs Ankommen!“
— Melwin Fink

Die zweite Etappe der Globe40 von Mindelo nach La Réunion steuert auf ihr Finale zu – und das Duo Lennart Burke / Melwin Fink hält das Tempo hoch. Was vor Tagen noch wie ein aussichtsloser Rückstand wirkte, ist zur echten Aufholjagd geworden: Von über 600 Seemeilen weit zurück bis auf unter 100 Seemeilen am Mittwochmorgen – die Lücke schmilzt, die Nerven halten.

Vorne wechseln sich Crédit Mutuel und Belgium Ocean Racing – Curium weiter ab. Dahinter arbeitet sich Next Generation Boating Around the World konsequent heran. „Zweistellig!“, kommentierte Lennart Burke am Mittwochvormittag den Abstand zur Spitze – und lieferte gleich den nächsten Beleg fürs volle Risiko: 30,4 Knoten Topspeed in einer Druckphase.

An Bord ist der Ziel-Countdown längst gestartet. Samstagnachmittag als voraussichtliche Ankunft, dazu die Aussicht auf ein Steak an Land – nach Wochen mit Resteessen und „Tütenküche“ sorgt schon der Gedanke an frische Kost für Extra-Motivation.

Zwischen Naturkino und Notwendigkeitsarbeiten sammelt die Etappe ihre eigenen Bilder: Albatrosse neben dem Boot, warme Temperaturen als Vorbote von La Réunion – und am Montagabend ein Gewitter, das die Follower kurz den Atem anhalten ließ. Danach eine schnelle Nacht, am Dienstagmorgen Leichtwind und Sonne. Und am Mittwoch dann die Pflicht: Mastklettern auf 19 Meter – Melwin Fink bringt die ausgefallenen Windgeber wieder zum Laufen.

Zu den Wegmarken dieser Etappe zählen Doldrums/Innertropische Konvergenzzone, Äquatorüberquerung samt Neptuntaufe, dazu die Passage von Kap der Guten Hoffnung und Kap Agulhas – Kurs Indischer Ozean, wo jede Wetterkante über Meilen entscheidet. Noch ist nichts entschieden. Burke/Fink segeln wachsam, rechnen mit weiteren Drehungen und Drucklöchern – und bleiben auf Angriff.

Fazit ohne Punkt: Stimmung positiv, Fokus scharf. Der Rückstand ist geschmolzen, die Boote vorn in Reichweite. Alles ist möglich – bis die Ziellinie vor La Réunion wirklich steht.

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NRV Redaktion

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