Das deutsche Team startet ins Heimspiel ausgerechnet mit seinem ersten Rennsieg – was für ein Drehbuch! ©Andrew Barker / Sail GP
Mit einem Laufsieg startet das Germany SailGP Team by Deutsche Bank um Steuermann Erik Heil in die Heim-Premiere an den Kreidefelsen. 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen die Rennen von der Sassnitzer Mole und vom Wasser aus. Mit bis zu 100 km/h jagen die zwölf Nationenteams ihre F50-Katamarane über den engen Kurs – Stadionsegeln in Reinform.
Mit dem Auftakterfolg segelt die Crew am ersten Tag die Platzierungen 1, 7, 7 und 6 und liegt damit auf Rang vier. Auch am zweiten Tag bleibt der Traum vom Finale greifbar. Nach den Plätzen 7 und 3 steht Germany vor dem letzten Flottenrennen auf Rang drei, doch ein achter Platz wirft das Team zurück. Am Ende steht Platz fünf – das beste Saisonergebnis bislang.
„Wir haben gezeigt, dass wir vorne mitsegeln können“, sagt Erik Heil nach dem Rennen und Team-Eigner Thomas Riedel spricht von einem „Drehbuch, das fast zu schön war, um wahr zu sein“.
Den Sieg beim ersten Germany Sail Grand Prix holt sich Frankreich. Steuermann Quentin Delapierre führt sein Team im Finale vor Australien und Großbritannien zum Erfolg – nach einem Wochenende voller Rückschläge und Comebacks.
Eine weitere Premiere in Sassnitz war die im Vorfeld ausgetragene Internationale Deutsche Meisterschaft im inklusiven Segeln (vgl eigenen Bericht) inklusive einer überaus ergreifenden Siegerehrung, bei der das gesamte deutsche Sail GP Team inklusive Teammiteigner Sebastian Vettel applaudierte.
Das nächste Heimrennen ist bereits fixiert: Am 22. und 23. August 2026 kehrt der SailGP nach Sassnitz zurück.





