Palma, August 2025 – Die Crew um Christian Plump bewies zur diesjährigen Copa del Rey im beliebten Segel-Mekka vor Palma de Mallorca erneut ihre Stärke. Und das bei einem nie zuvor dagewesenen Teilnehmerfeld, denn das Highlight-Event des Mittelmeers wurde erstmals seit 1982 durch die Ausrichtung der ORC-Europameisterschaft zusätzlich aufgewertet.
Der mehrfache Welt- und Europameister in verschiedenen Klassen wurde nach drei Siegen der letzten Jahre bereits als klarer Favorit gehandelt, zwischenzeitlich führte er auch das Feld der prestigeträchtigen Traditionsregatta des Real Club Nautico de Palma an. Am Ende wurde es jedoch „nur“ die Silbermedaille.
„Dennoch! Ein beeindruckendes Event auf ganzer Linie: 117 Teams, sprich 1.700 Segler aus 24 Nationen, acht anspruchsvolle Rennen mit einem Coastal Race über 52 Meilen, 34 Boote in unserer Klasse, eine äußerst hohe Leistungsdichte, Teilnehmer waren America’s Cup Sieger, Ocean Race Gewinner und Olympioniken. Und zum Abschluss wie immer die feierliche Preisverleihung durch König Felipe VI von Spanien“, berichtet der frisch erkorene Medaillengewinner.
Anfänglich in Führung liegend waren die Bedingungen auf dem Wasser durch und durch anspruchsvoll. Für Palma typisch sind die guten Windbedingungen, in diesem Jahr zwischen neun und 16 Knoten, und somit meist recht stabil. „Was uns den Sieg gekostet hat war letztendlich die Wettfahrt am Freitagabend, in der es eine Winddrehung von 20 Grad gab und als unser Ausrutscher den vor uns liegenden, letzten Wettfahrttag besonders spannend machte“, erklärt Christian Plump. Denn das Team stand nun auf Platz vier und somit unter entsprechendem Leistungsdruck. Doch im Finale zeigte die Crew auf den Punkt Nerven, ihr ganzes Potential und konnte so mit einem dritten und einem Sieg im letzten Rennen verdient den Vize-Europameister holen.
Unser Team erbrachte bei dieser Euro eine außerordentlich Leistung und hat am Ende nochmal alles gegeben, immer unter unserem Motto: Never give up, wofür ich sehr dankbar bin. Wie kompetitiv diese Regattaserie war zeigt sich auch an den jeden Tag wechselnden Tagessiegern über die gesamte Woche. Spannender ging es nicht“, freut sich Christian Plump. Bemerkenswert war ebenso, dass seine „Elena Nova“ die schnellste Swan 42 von acht anderen Teilnehmern mit baugleicher Swan 42 in dieser Europameisterschaft wurde.
Das extrem beliebte Königsevent unter internationalen Seglern konnte Christian Plump in 13 Jahren mittlerweile neun Mal mit einem Podium-Finish abschließen, der erste Sieg war bereits in 2017, und nun der zusätzliche Titel des Vizemeisters in diesem Jahr. Dabei sah es in der Mitte der Regattaserie mit hohen Punktständen gar nicht danach aus, erneut auf dem Siegertreppchen zu landen“, so der überaus zufriedene Christian Plump. Doch das hauptsächlich spanische Team der Elena Nova um Christian Plump riss am Ende das Ruder doch noch buchstäblich herum. Das furiose Finale führte deshalb beim Einlauf in den Hafen zu nicht nur erleichterten sondern auch besonders zufriedenen Gesichtern bei der Crew.
Auch wenn die Erfolgsserie der „Elena Nova“ mittlerweile wie ein Selbstgänger wirken könnte, so war dieser Mannschaftserfolg für Eigner und Steuermann Christian Plump erneut ein besonderer: „Wir segeln die Swan 42 erst seit vier Jahren mit einem spanischen Team. Dank hartem Training und einem kontinuierlichen Team-Building-Prozess in den Jahren zuvor, sind wir mittlerweile gut aufgestellt“. Das vorherige Swan 45-Projekt gewann unter anderem verschiedene Welt- und Europameistertitel. „Es ist für mich persönlich nach wie vor nicht nur unglaublich spannend, sondern auch eine besondere Herausforderung, ein neues Segelprojekt auf die Beine zu stellen. Was kann es da Schöneres geben, als mit einem königlichen Handschlag belohnt zu werden“, berichtet der Vater zweier Söhne und Mitglied in der SKWB (Bremen) und dem NRV (Hamburg) sichtlich zufrieden.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse finden sich unter www.regatacopadelrey.com oder auch unter der Webseite des Teams www.elena-nova-sailing.de







