Regatten

Viel Wind, starke Konkurrenz und lange, lange Wettfahrten

Der Gold Cup zählt mit zu den bekanntesten Segeltrophäen der Welt. 1937 von der Clyde Yacht Clubs’ Association gestiftet mit der Absicht, möglichst viele Teilnehmer verschiedener Nationalitäten zum Segelsport in freundschaftlichem Geist zusammenzubringen, „um das gute Gefühl der ersten Internationalen Clyde Fortnigh…

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Der Gold Cup zählt mit zu den bekanntesten Segeltrophäen der Welt. 1937 von der Clyde Yacht Clubs’ Association gestiftet mit der Absicht, möglichst viele Teilnehmer verschiedener Nationalitäten zum Segelsport in freundschaftlichem Geist zusammenzubringen, „um das gute Gefühl der ersten Internationalen Clyde Fortnight“ im Jahre 1936 fortzusetzen, setzt der Cup noch heute auf die Traditionen des klassischen Wettfahrtsegelns:

Beim Gold Cup gibt es keine Streicher und jede Wettfahrt soll ein Länge von 12 nautischen Meilen haben, der Kurs mindestens eine Meile von Land entfernt.

Ein guter Start ist noch lange kein Sieg, ein DSQ dafür sicher kein Sieg.

In Kinsale musste sich die Flotte von 62 Booten erstmal gedulden, als am ersten Tag 25 bis 30 Knoten kein Rennen möglich machten. In der Korinthian Wertung holte Hannes Holländer dafür gleich am zweiten Tag als gesamt 9. einen Korinthian-Tagessieg und ging nach zwei Wettfahrten in Führung der Amateurwertung. Der nächste Tag brachte wieder viel Wind und forderte viel von Material und Mensch. Und auch an Tag 4 blieben die Bedingungen sehr fordernd. Tag 5 war dann der Tag für Hannes Holländer, der das Rennen anfangs anführte und schließlich in dem topbesetzten Feld Sechster wurde. Mit einem 19. Platz im letzten Rennen bei tatsächlich mal wenig Wind segelte sich Hannes Holländer schließlich zusammen mit seinem Team Louis Enking und Arne Hubregtse auf den Gesamtrang zwei der Amateur Wertung.

Stark auch Michaele Zankel, dem mit seinem portugiesischem Team in der letzten Wettfahrt ein Tagessieg gelang und der insgesamt auf Rang 7 landete.

Zusammen mit dem guten Ergebnis Stephan Link (BYC) mit Frank Butzman und Ingo Borkowski (Gesamt 12.) gewannen die drei Teams den Nationen Cup – den Zankel als Sieger der letzten Wettfahrt mit nach Hause nahm.

Gewinner des Gold Cups wurde Pedro de Andrade, der zusammen mit Jose Leitman und Jamie Lea segelte.

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NRV Redaktion

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