Jörg Zierons GER 3105 in Aktion auf der Elbe ©Jan Kruse
Sing mir das Lied vom Strom, Kapitel 3: Am Wochenende des 4. und 5. Mai fand der Elbklassiker „Glückstadt Regatta“ (seit 1948) zum 74. Mal statt. Immerhin 31 Boote waren in diesem Jahr am Start (gemeldet hatten 35 Boote) – leider nur ein einziges Boot unter dem Stander des NRV. Um so schöner, dass es die NRV Crew um Jörg Zieron mit seiner Tripp 40 (GER 3105) aufs Treppchen in der ORC-Wertung schaffte. Mit konstanten Platzierungen auf dem dritten Rang an beiden Tagen sicherte er sich am Ende mit insgesamt sechs Punkten den 3. Platz. Die am weitesten angereisten Boote waren ein Sailhorse aus Holland und ein weiteres Sailhorse aus Berlin.
Trotz leichter Winde konnte am Samstag vor Wedel bei Hochwasser gestartet werden. Der einsetzende Ebbstrom unterstützte die Teilnehmer auf ihrem Weg nach Glückstadt. Wegen des schwachen Winds musste die Strecke jedoch stark verkürzt werden. Die Boote, die mehr trieben als segelten, wurden in der Nähe von Stade gezeitet und anschließend in den Hafen von Glückstadt geschleppt. Dort erwartete sie ein erfrischendes Einlaufbier, großzügig gesponsert von Holsten. Martin Borkmann brachte das Holsten Pilsener zusammen mit dem Gepäck der Segler über Land zum Glückstädter Hafen und begrüßte alle Teilnehmer mit gut gekühlten Getränken. Die Glückstadt Regatta erhielt in diesem Jahr zusätzliche Unterstützung von der Hamburger Sparkasse, die neben Pantaenius einen Geldbetrag zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltung beisteuerte. Mitorganisator Martin Borkmann betonte ganz ausdrücklich den Dank der Veranstalter: „An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bedanken!“
Der Abend begann dann in fröhlicher Runde und die meisten Teilnehmer trafen sich später zum Essen in dem nahegelegenen Restaurant „Zur Alten Oper“. Die Organisationsleitung unter Wolf-Dieter Jahn hatte Tische reserviert und eine spezielle Speisekarte vereinbart.
Am Sonntagmorgen wurde das vorbereitete Frühstücksbuffet im „Nettchen“ direkt am Hafen nur mäßig frequentiert, obwohl der Preis inklusive Getränke (all you can eat) mit fairen 17 Euro pro Person angesetzt war.
Nachdem die Boote wieder startklar gemacht waren und die Flotte den Hafen verlassen hatte, fand die Rückregatta mit Start auf der Elbe statt. Dank des kräftigen Windes an diesem Tag erreichten die Teilnehmer schnell den Hamburger Yachthafen in Wedel. Wolf-Dieter Jahn überquerte bereits nach einer Stunde und 15 Minuten mit seinem FD als erster die Ziellinie und sicherte sich so den Titel der „Line of Honor“.
Die Siegerehrung fand sicher vor den Regenschauern in der leeren Bootshalle statt, nachdem die Ergebnisse zusammengerechnet waren. Diese Ergebnisse fließen in die Wertung der Elbe Super Sailing Tour ein, welche in diesem Jahr erstmals sämtliche Elbregatten vereint. Infos dazu gibt es auf elbregatten.de.
Martin Borkmann





